über uns

Entstehung des Arbeitskreis

Zur Geschichte des AK Stuttgart 21 ist überall :

Wir haben zum Teil auf verschlungenen Wegen erfahren, dass es anderswo in Europa Kampagnen gibt, die eine ganze Menge Ähnlichkeiten mit unserem Widerstand gegen Stuttgart 21 haben.

Einer der AK-Mitglieder war an Ostern 2010 in Berlin bei einer Veranstaltung, auf der der damalige irische Europaabgeordnete Joe Higgins von den Protesten im Val di Susa berichtete.

Letzten Mai wurden bei einem Treffen im Europaparlament, an dem Vertreter aus dem Val di Susa und dem französichen Baskenland teilnahmen und von anderen Kampagnen eine gemeinsame Erklärung vorgestellt, die Charta von Hendaye.

Zwei Mitglieder des AK machten letzten Sommer im Baskenland Urlaub und lernten dort den Protest gegen das Hochgeschwindigkeits- Tunnelprojekt in den Pyrenäen kennen, die ihnen auch einen Kontakt ins Val di Susa vermittelten.

Im September 2010 konnte Joe Higgens auf einer Montagsdemo in Stuttgart vom Susatal berichten und am 21. November 2010 hat die Jugendoffensive gegen S21 eine Veranstaltung mit der Aktivistin Nicoletta Dosio organisiert.

Bis dahin waren es vereinzelte Initiativen. Am 17.12.2010 auf der Aktionskonfernz wurde der Arbeitskreis “ Stuttgart 21 ist überall“ gegründet und beschloss sich kontinuierlich zu treffen. Seitdem trifft sich der AK ca. alle 2 Wochen.

Wir haben inhaltlich über die Position der anderen Widerstands- gruppen zu Hochgeschwindigkeitsstrecken diskutiert.

Am 09.01.2011 war Paolo Pieri von NO TAV im Rahmen von Stuttgart Open Fair zu Besuch und wir haben eine Veranstaltung organisiert.

Wir haben seither Flyer erstellt, die über die Proteste in den anderen Ländern informiert haben und auf den Demos verteilt. Zudem wurden 3 Info-Wandtafeln am Bauzaun befestigt.

Am 09.03.2011 gab es im Europaparlament Strassburg ein Hearing, andem Aktivisten vom Val di Susa und gegen Stuttgart21 teilnahmen. Klaus Gebhard und Hannes Rockenbauch stellten das Projekt und den Widerstand aus Stuttgarter Sicht dar. Die Gesellschaft Kultur des Friedens organisierte zudem für diesen Tag einen Besuch im Rathaus der Partnerstadt von Stuttgart, Strassburg. Zudem übergaben wir ein Schreiben zu den Vorfällen des 30.09.2010 aus dem Schlossgarten an den europäischen Gerichtshof für Menschenrechte.

Ende Mai haben wir uns aktiv im Aktionscamp gegen Stuttgart 21 eingebracht und veranstalteten einen Vortrag und Workshop zum Thema “ Stuttgart 21 ist überall“ und stellten europäische Grossbauprojekte und deren Widerstandsgruppen vor.

Seitdem organisieren wir regelmässig Vorträge, die wir u.a. bereits im Forum 3 in Stuttgart und in der Manufaktur Schorndorf präsentieten.

Zu einer sehr umfangreichen Aufgabe war die Organisation zum 1. europäischen Treffen von Widerstandsgruppen gegen Grossprojekte und für eine bessere Zukunft vom 26.-30. August 2011 in Venaus/Susatal/Italien.

Mit 30 teilnehmenden Aktivisten aus Stuttgart haben wir daran teilgenommen und uns 3 Tage lang ausgetauscht, diskutiert, uns kennengelernt und voneinander gelernt.

deutsch-carta-hendaye

gemeinsame Presseerklärung

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